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Augenblicke erzählen unser Leben in Bildern.

Und Augenblicke prägen unser Leben.

 

Es sind Momente des Glücks oder der Besinnung, mitunter voller Überraschungen und Innigkeit. Momente, die uns mit Stolz erfüllen oder Betroffenheit in uns auslösen. Einige davon bleiben in Erinnerung, manche sogar ein Leben lang. Meistens vergessen wir sie aber wieder ganz schnell, und sie verschwinden für immer aus unserem Gedächtnis.  

Besondere Augenblicke halten wir in Fotos fest und posten sie in den Sozialen Medien, verschicken sie per SMS oder verewigen sie in Fotobüchern.

 

Eine spezielle Form dieser Momentaufnahmen ist die Street Photography. Die jeweilige Situation ist keine Inszenierung. Sondern sie passiert rein zufällig, denn die Protagonisten agieren dabei unbewusst. Genau dieser eine Augenblick des Festhaltens zählt. 

Diese Augenblicke zählen auch im Umgang mit den an Demenz erkrankten Menschen. Es geht dabei nicht nur um die Versorgung und Betreuung der Betroffenen. Sondern es geht vor allem um gemeinsame Erlebnisse, die durchaus schöne Momente bereit halten – für die Betroffenen selbst, aber auch für ihr Umfeld. Man muss nur den Mut besitzen, in die Welt der Demenzkranken einzutauchen. Eine Welt, die voller Phantasie ist und damit einzigartige und intensive Augenblicke beschert.

Genau um diese Augenblicke geht es in «Stolen Moments». 

 

Daniel zählt zu den kreativsten Köpfen der Schweiz. Als Creative Director erhielt er mehr als 300 nationale und internationale Auszeichnungen. 

 

© Bernd L. Göllnitz

Alle drei Sekunden erkrankt ein Mensch auf der Welt an Demenz. Die Prognose der Wissenschaft besagt, dass sich die Zahl bis 2050 weltweit auf mehr als das Dreifache erhöhen wird.

(Quelle: World Alzheimer Report)

 

Einer der Betroffenen heisst Daniel Comte. Er erhielt 2014 mit 51 Jahren die Diagnose Alzheimer, die meist verbreitete Form von Demenz.

 

In den folgenden drei Jahren nach der Diagnose widmete sich Daniel mehr denn je der Street Photography. Seine Bilder postete er in den Sozialen Medien und baute damit eine grosse Community auf. Es folgten Ausstellungen, u.a. im Theater Rigiblick oder beim ADC Schweiz.